Die letzten Tage hab ich mich für einen Mandanten etwas genauer mit Laufzeitfonds beschäftigt. In der Zeit ist auch in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel über Laufzeitfonds erschienen. Dort allerdings nicht mit dem Fokus auf die Entnahmephase.
Der Mandant möchte jedes Jahr oder noch besser jeden Monat eine bestimmte Summe aus seinem angelegten Vermögen auf das Konto bei seiner Hausbank überwiesen bekommen. Das für die nächsten fünf Jahre dazu nötige Kapital möchte er fast risikolos aber mit einer Rendite möglichst über der Inflationsrate vorhalten. Dazu sind Laufzeitfonds wahrscheinlich ein probates Werkzeug. Er könnte für das Jahr 2028 einen Laufzeitfonds bis Ende 2027 kaufen und dann Ende 2027 das Geld in einen Geldmarktfonds packen und daraus einen entsprechenden Auszahlplan auf sein Hausbankkonto einrichten. Entsprechend das analoge Vorgehen für die Jahre 2029 und 2030 und folgende.
Laufzeitfonds sind insofern nicht ganz unkritisch, weil manche eine sehr geringe Streuung aufweisen. Dies ist bei der Auswahl zu beachten und kann durch die Investition in mehrere Laufzeitfonds mit dem gleichen Ablaufdatum zumindest entschärft werden.
Kommentare dazu sind hochwillkommen, natürlich auch kritische!